das internationale Interesse wiederbelebt und so eine neue positive Dynamik für die Lösung des Problems geschaffen. Die anschließende internationale Zypern-Konferenz in Crans-Montana, Schweiz, (28. Juni bis 7. Juli 2017) scheiterte allerdings, da die Türkei auf einer dauerhaften Präsenz ihrer Truppen auf Zypern und der Beibehaltung ihrer Interventionsrechte bestand. Vom 27. - 29. April 2021 berief der UNO-Generalsekretär die Informelle Genfer ZypernKonferenz 5+1 ein, um einen Ausweg für die Wiederaufnahme direkter Gespräche zur Lösung der Zypernfrage zu finden. Leider führten jedoch die Weigerung der Türkei sowie auch des Führers der türkisch-zyprischen Gemeinschaft, ihr Bekenntnis zu der vereinbarten Grundlage einer bikommunalen und bizonalen Föderation mit politischer Gleichberechtigung, so wie sie in den Resolutionen der Vereinten Nationen festgelegt ist, zu erneuern sowie ihre beharrliche Forderung auf einer gleichberechtigten „ZweiStaaten-Lösung” als Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Gespräche und die Ablehnung des Vorschlags des Generalsekretärs, einen Sonderbeauftragten zu ernennen, in eine Sackgasse. Darüber hinaus hat die Türkei neue vollendete Tatsachen in den besetzten Gebieten Zyperns geschaffen und weitere rechtswidrige Maßnahmen in Varosia, dem umzäunten Gebiet von Famagusta, angekündigt. Diese Aktionen wurden in einer Erklärung des Präsidenten des Sicherheitsrats vom 23. Juli 2021 verurteilt, mit der die unverzügliche Rücknahme aller illegalen Aktionen und die umfassende Einhaltung der einschlägigen UN-Resolutionen gefordert wurden, welche die Unterstellung von Varosia unter die Verwaltung durch die Vereinten Nationen vorsahen. 'DV (QJDJHPHQW GHV 81ř *HQHUDOVHNUHWÁUV IÙU GLH :LHGHUDXIQDKPH VXEVWDQ]LHOOHU Verhandlungen, die zu einer für alle Seiten akzeptablen Lösung im Rahmen der Vereinten Nationen führen sollen, spiegelt sich im Januar 2024 sowohl in der Ernennung von Frau Maria Angela Holguin Cuellar zu seiner persönlichen Gesandten wider, als auch in der Einberufung des informellen Treffens über Zypern im erweiterten Format, das auf seine Initiative hin vom 17. - 18. Januar 2025 in Genf stattfand. 6HLW 1RYHPEHU ÞQGHQ 7UHIIHQ ]ZLVFKHQ GHP 3UÁVLGHQWHQ GHU 5HSXEOLN 1LNRV &KULVWR doulidis, und dem Führer der türkisch-zyprischen Gemeinschaft, Tufan Erhürman, statt. Ziel dieser Treffen ist es, Schritt für Schritt dazu beizutragen, die notwendigen Voraussetzungen für die Wiederaufnahme substanzieller Verhandlungen mit Inhalt, Perspektive und konkreten Ergebnissen zu schaffen. Die Aufrechterhaltung offener und ehrlicher Kommunikationskanäle dient dem Ziel der Wiederaufnahme direkter Gespräche zur Lösung der Zypernfrage auf der vereinbarten Grundlage einer bikommunalen, bizonalen Föderation mit politischer Gleichberechtigung. In denselben Rahmen fügen sich auch die kontinuierlichen Initiativen von Präsident Christodoulidis ein, sowie die von ihm unterbreiteten konstruktiven Vorschläge, die in der Praxis den ungebrochenen Willen der Republik Zypern zur Schaffung eines positiven Klimas für die Wiederaufnahme substanzieller Verhandlungen verdeutlichen.
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